Magnetpulverprüfung (MT)

Magnetic Particle Testing

Prüfaufgabe:

  • Auffinden von Rissen, die zur Oberfläche hin offen sind oder nur knapp unter der Oberfläche liegen.

Anwendung:

  • Prüfung ferritischer Stähle

Hauptkunden:

  • Automotive, Maschinenbau, Gießereien, Schmieden, Sinterprodukthersteller

Verfahrensbeschreibung

Schematische Darstellung
Bauteil mit Anzeige

Im Prüfling wird ein Magnetfeld erzeugt oder geeignet eingebracht. Liegen im Bauteil Risse vor, bilden sich an diesen Stellen an der Oberfläche lokale Streufelder mit deutlicher erhöhter Feldstärke.
Der Prüfling wird mit einer Prüf¬flüssigkeit bespült, in der sich kleine Eisenspäne befinden. Im Bereich der Streufeldern werden die Späne verstärkt angezogen und bilden dort eine sogenannte Raupe. Da die Eisenspäne so eingefärbt sind, dass sie unter UV-Bestrahlung gelb-grün aufleuchten, ist diese Raupe und damit ein möglicher Rissverlauf visuell sehr gut zu erkennen.

Verfahren in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung