Computertomografie (CT)

Computer Tomography

Prüfaufgabe:

  • Auffinden von Defekten in Bauteilen

Anwendung:

  • für nahezu alle Werkstoffe

Hauptkunden:

  • Automotive, Maschinenbau, Gießereien, Schmieden, Kunststoffindustrie, Elektronik, Luft- und Raumfahrt

Verfahrensbeschreibung

Schematische Darstellung
Details elektrischer Kontakte (Bauteilgröße: 3x3x2 mm)

Beim herkömmlichen Röntgenverfahren wird das abzubildende Objekt von einer Röntgenquelle durchleuchtet und auf einem Röntgenfilm abgebildet (bildgebendes Verfahren). Es entsteht eine Projektion des Volumens auf eine Fläche. Dabei gehen Informationen, welche die dritte Dimension (Dicke) des durchleuchteten Körpers betreffen, weitgehend verloren.
Die Computertomographie umgeht dieses Problem, indem sie viele Röntgenbilder des Objekts aus den unterschiedlichsten Richtungen erstellt und nachträglich aus diesen vielen Abbildungen die verlorenen Volumeninformationen rekonstruiert (sog. Rekonstruktion oder Rückprojektion). In der Regel setzen sich diese 3D-Rekonstruktionen aus Einzelschnitten (Schnittbildverfahren), die quer durch das Objekt verlaufen, zusammen. Auf diese Weise kann für jedes Volumenelement des Objektes (sogn. Voxel) eine Dichte ermittelt werden, die als Grauwert oder farblich codiert auf einem Bildschirm zur Anzeige gebracht wird. Räumliche Darstellungen und Schnittbilder durch das Prüfobjekt sind ebenfalls generierbar.

Verfahren in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung